CaseTrain bietet Dienste zur Durchführung rein elektronischer Prüfungen (am Computer) sowie elektronisch unterstützter multiple choice Papierprüfungen. Bei letzteren erstellen die Prüfer ein Word-Dokument mit den Prüfungsfragen und erhalten ein PDF mit den Angaben und den Antwortbögen mit den anzukreuzenden Antworten. Die Antwortbögen werden nach der Prüfung eingescannt und elektronisch ausgewertet. Nach der Auswertung wird ein Excel-Dokument mit den Ergebnissen erstellt (in das dann auch ggf. die Bewertung des nicht-multiple-choice-Teils der Prüfung nachgetragen werden kann) sowie PDF-Dokumente mit den erkannten Antworten der Prüflinge zur Einsichtnahme.

 

Ihre Prüfungsbetreuer/Ansprechpartner:

Bei Fakultäten/Einrichtungen ohne Prüfungsbetreuer besteht die Möglichkeit, nach Besuch einer Schulung die Prüfungen komplett selbständig durchzuführen. Einzelne Institute/Lehrstühle/Abteilungen können ggf. auch die Betreuung durch Frau Pearson in Anspruch nehmen. Setzen Sie sich dazu mit Frau Pearson in Verbindung.

 

Vorteile einer computerunterstützten Papierprüfung

Voraussetzungen

Abgrenzungskriterien

Mögliche Auswertungsschemata

 

Prozessmodell für die Durchführung von computergestützten Papierprüfungen MIT Prüfungsbetreuer

  1. Dozent mailt (bei der ersten Nutzung unsere Systems) Termin und ungefähre Teilnehmerzahl für computergestützte Papierprüfung an casetrain.pruefung@uni-wuerzburg.de - dies ist eine Sammeladresse für alle Prüfungsbetreuer. Daraufhin erhält er eine Antwortmail "seines" Prüfungsbetreuers mit Link auf Web-Prüfungsportal mit Password.
  2. Die eigene Prüfung kann über das Portal hochgeladen werden, um zu prüfen, ob das Format stimmt. Drei Beispielprüfungen finden Sie weiter unten. Falls o.k., wird eine Beispielprüfung gezeigt, ansonsten Fehlermeldungen mit der Möglichkeit einer erneuten Eingabe der korrigierten Vorlage.
  3. Der Dozent wählt dann im Portal, an welchen Betreuuer die Prüfungsdatei geschickt wird. Dabei werden optionale Zusatzangaben erfragt: Ein- oder beidseitiger Ausdruck, Art der Randomisierung (Vertauschen von Fra­gen und/oder Antwortalternativen sowie Anzahl unterschiedlicher Versionen – z.B. für jeden Teilnehmer eine unterschiedliche Prüfung mit beidseitigen Ausdruck, bei der nur die Antwortalternativen vertauscht sind) und Liste der Teilnehmer (als Excel-Tabelle mit Name, Vorname und Matrikel-Nummer) sowie ggf. Wunsch nach Sitzplatzkarten. Dies sollte bei der allerersten Prüfung mindestens 14 Tage vorher passieren, ist das System hinreichend vertraut, dann am besten 10 Tage vorher, aber mindestens 3 Werktage vorher.
  4. Koordinator schickt die fertig ausdruckbare Prüfungsdatei als PDF an Dozenten zurück.
  5. Dozent druckt die PDF-Datei aus.  Wichtig ist, dass der Antwortbogen so ausgedruckt wird, dass die Kreuzerkennung beim Einscannen nicht beeinträchtigt wird (guter Drucker, keine Heftklammern, keine Anpassung bei Skalierung). Für Notfälle wird für jeden Teilnehmer ein Ersatz-Antwortbogen gedruckt. Mit Stand Q4/2014 empfehlen wir das ext. link Copier Center Haase in Würzburg.
  6. Die Prüfung wird geschrieben. Dabei ist darauf zu achten, dass die Studenten die Markierungen (Kreuze) richtig setzen. Wir werden die gleichen Restriktionen wie bei Staatsexamensprüfungen in der Medizin verlangen, d.h. es zählen nur die Kreuze, die in den dafür vorgesehenen Kästchen stehen, keine Bemerkungen am Rand. Um Schmierereien zu vermeiden, soll ein Stift mit Radiermöglichkeit gewählt werden. Den Studierenden muss vorab mitgeteilt wird, dass sie einen normalen schwarzen Bleistift und Radier­gummi mitbringen müssen. Für Notfälle sollte der Dozent einerseits einige zusätzliche Bleistifte und Radiergummis verfügbar haben (können aus Projektmitteln gestellt werden) und andererseits die Ersatz-Antwortbögen (s. Punkt 4).  
  7. Nach dem Schreiben werden die Antwortbögen beim Prüfungsbetreuer vorbeigebracht (nicht knicken usw.) und von diesem gescannt und ausgewertet. Der Zeitaufwand hängt von der Qualität des Scanvorgangs (abhängig von Punkt 4 und 5) und dem daraus resultierenden Aufwand für die Nachprüfung der erkannten Kreuze ab.
  8. Als Ergebnis erhält der Dozent eine Excel-Tabelle mit allen statistischen Angaben zu den Prüfungsergebnissen. Das Notenschema zur Umrechnung der Punkte in Noten kann leicht vom Dozenten verändert werden. Zusätzlich erhält der Dozent Dokumente zur Prüfungseinsicht, in dem für jeden Prüfungsteilnehmer ersichtlich ist, welche Frage er wie beantwortet hat und ob die Antwort korrekt war sowie die Bild-Datei mit den Scan-Daten.

Änderungen, falls KEIN Prüfungsbetreuer zur Verfügung steht

  1. Der Dozent nimmt an einer Schulung teil und erhält dort Zugang zum Prüfungssystem und zum CaseTrain-Manager
  2. -
  3. Der Dozent kann nun die Prüfungsdatei in den CaseTrain-Manager einpflegen und im Prüfungssystem die zugehörige Prüfung konfigurieren (Termin, Teilnehmerverwaltung, ...)
  4. Der Dozent erstellt sich seinen Ausdruck im Prüfungssystem selbst.
  5. -
  6. -
  7. Der Dozent scannt die Klausur ein, wertet den Scan mit der Anwendung KeKS aus und spielt die Erkennungsdaten in das Prüfungssystem ein. Mit diesen können dann nun die endgültigen Ergebnisse berechnet werden.
  8. -

 

Beispieleingabedokument (.doc-Format)

(Download)

 

Beispieleingabedokument (.xls-Format)

(Download + Download (Bild))

 

Beispielausgabedokument

(Download)

 

Word-Format:

  1. Oberste Zeile: Titel der Prüfung
  2. Name des Prüfungsleiters
  3. (optional) Auswertungsschema (mit "Schema:", also z.B. "Schema: AON")
  4. Prüfungsspezifischer Text, der auf dem Deckblatt zur Prüfung steht (zusätzlich zu allgemeinen Prüfungshinweisen).
  5. Mindestens 2 oder mehr Bindestriche „--“; darauf achten, dass daraus nicht automatisch ein durchgezogener Trennstrich wird.
  6. Eine Menge von Fragen, die jeweils durchnummeriert sind - dabei darf aber keine automatische Aufzählung verwendet werden. Jede Frage besteht aus einem Text- (einschl. Bild) und einem Antwortblock und endet jeweils mit einer Zeile mit Bindestrichen (s. oben) - auch die letzte Frage endet mit einer solchen Zeile. Der Antwortblock besteht aus einer Word-Aufzählung oder einer manuell erstellten Aufzählung mit Buchstaben.
    Wichtig bei einer manuell erstellten Aufzählung sind Absatzumbrüche zwischen den Antworten!
    Die richtige Antwort oder die richtigen Antworten im Antwortblock werden durch Fettdruck hervorgehoben.

Weitere Beispieldokumente:

Führerschein-Fragen

Wer wird Millionär